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Iran Kurzinformationen
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten: Teheran fast immer der Ausgangsort einer Iran-Reise. Beeindruckend ist die Größe der Millionenstadt, die vielen breiten Straßen, die schönen Berge des Elburz, sowie der Kontrast zwischen alt und neu im Städtebau. In Teheran gesammelt sind in den wichtigsten Museen: Archäologisches Museum mit Funden bis zu 7000 Jahre alt. Daneben das nachislamische Museum mit Ausstellungen von sehr schönen Gegenstände der persisch-islamischen Kunst. Das Glas- und Keramikmuseum ist in Verbindung mit dem Gebäude eine postmoderne Ausstellung. Der Golestan Palast mit dem ethnologischem Museum, der Marmorthronhalle und dem Gebäude des Schams ol-Emareh gehören zur Entstehungsgeschichte von Teheran. Viele glauben nicht, dass die Kronjuwelen der Pahlevi Dynastie alle am alten Platz im Juwelenmuseum zu besichtigen sind. Das Teppichmuseum, ein Gebäude in kleineren Abmessungen abgeleitet von der amerikanischen Schatzkammer, beinhaltet Teppiche aus fast allen Provinzen Irans. Im Norden der Stadt liegt die Palastanlage der Pahlevi Dynasty, Saadabad. Shiraz ist bei manchen Reiseprogrammen der zweite Anflughafen. Höhepunkt ist die Geschichte des Achämedischen Reiches vor allem unter Darius I.. Man fährt außerhalb Schiraz die Palastanlage Persepolis an und ein paar Kilometer weiter die Felsengräber Naghsche Rostam. Passargade ist weiter in Richtung Norden. Kyros des Grossen Stufengrabmal ist gut erhalten. Er war der Gründer der achämenidischen Königreiches. Die Stadt selber, welche Ihre Blüte während der Zand Dynastie als Hauptstadt erlebte, ist weiter bekannt für seine Rosen, Poesie und Kunst. Für den weltbekannten Dichter Hafez und dem Dichter Saadi sind in den 70er Jahren die Grabanlage mit Mausoleen und Gartenanlage bebaut und verschönert worden. Ein Rundgang durch den Bazar der Seraye Moschir und Bazare Vakil ist empfehlenswert. Susa und Schuschtar werden oft auf längere Reisen angeflogen. Im Südwesten des Landes ist die Stadt Susa, welche neben Ekbatana ( Hamedan) und Pasargade einer der drei Hauptstädte der Achämeniden gewesen ist. Die Ruinen der Palastanlagen kann man besichtigen. Das Grabmal des Propheten Daniel ist die nächste Sehenswürdigkeit. Höhepunkt ist der Stufentempel (Zikurat) Chogha Zabil, die Kultstädte des elamitischen Königs Untasch Gal. Hier fanden Zeremonien mit Opfer statt. Schuschtar ist eine kleine Stadt dessen Entstehungsgeschichte zum wichtigsten sassanidischen König Schapur I. im 3 Jhdt. nach Christus zurückgeht. Sie besichtigen hier die Unterkanalisierung eines Wassersystems mit Dämmen. Kerman ist vor allem sehenswert, weil auf nicht großer Fläche die Elemente einer islamischen Stadt, Bazar, Moschee, Karawanserei, Hamam (Bad), Wohnviertel im sogenannten Ganjali-Khan Komplex nebeneinander liegen. Interessant ist vor allem das Ganjali-Khan Bad, welches in einem Museum umgebaut worden ist. Von Kerman aus wird angefahren: -In Mahan das Mausoleum von Nur ol-Din Nematollah-e Vali, ein Sufi Derwisch und Gründer eines Derwischordens. -Und den Prizessinengarten, ein an einer Hanglage gelegener Garten verstuften Becken und natürlich funktionierenden Springfontänchen, bedingt durch einen höher vom Berg nach unten führenden Wasserkanal. Oben im Garten steht ein hübscher Pavillion. Angelegt wurde der Garten im 19 Jhdt. Während der Dynastie der Ghajaren Könige. -Bam,
die Wüstenoasenstadt mit den Dattelbaumplantagen und die ca. 20 h große Anlage
der Zitadelle von Bam oder die
Oasenstadt der Wüste, ist einer
der
nächsten prachtvollen Höhepunkte im Iran. Unten die Stadt mit Karawanserei ,
Moschee ,religiöse Schule und Wohnhäusern und die höher gebaute Festung mit
Kaserne, Gefängnis, Herscherhaus und
Vierjahreszeitenhaus.
Ringsherum ziehen sich die hohen Lehmmauern mit Wachtürme, ca. 3km im großen
Bogen. Hier soll auch die Technik des Lehmziegelbaus, typisch für Wüstenrandstädte,
veranschaulicht werden.
Leider muss ich zu dieser Seite, heute im Januar 2004 ergänzen, dass Bam im Dezember
2003 von einem furchtbarem Erdbeben zum großen Teil zerstört wurde und wir
abwarten müssen, bis die Festung wieder besichtigt werden kann. Als Alternative
kann die Festung Rain besichtigt
werden.
Yazd Im Dowlatabad Garten erleben Sie in einem ehemaligen Kaufmannshaus unter einem octagonalen Windturm die tatsächlich kühle Brise.
Nain
Isfahan Zentrum des Geschehens ist der Platz Naghsche Jahan (Muster der Welt) oder Emam Khomeini Platz. Besichtigungen der wunderschönen Lotfollah Moschee und Emam Mosche sowie des Alighapoo Palast und der Bazar gehören zu fast allen Reisen. Vier Bauten, die jede mittig an den Seiten dieses rechteckig sehr großen Platzes gebaut sind. 1000 Jahre vor- und nachislamische Architektur sind vereinigt in der Jame Mosche. Der Vierzigsäulen Palast diente für Audienzen der Safavidenkönige. Im armenischen Stadtteil Vank wird besucht die Vank Kathedrale mit Museum. Bleiben noch anzufahren die Brücken über den Fluss Zayandehrud, 33 Bogen-, Khajou- und Schahrestan Brücke. Über die 33 Bogen Brücke wird ein Streifzug abends empfohlen. Sie werden beeindruckt sein von der Harmonie von Farben, dieser im Iran schönsten Stadt, und vor allem von der Freundlichkeit der Bevölkerung gegenüber Fremden. Bei Besuchen des Bazars und der Ladengeschäfte an den Seiten des Emam Khomeini Platzes lernt man das über Jahrhunderte erhaltene Kunsthandwerk dieser Stadt kennen. Natanz wird oft angefahren von Isfahan aus, gegen Ende einer Rückreise auf dem Wege nach Teheran. Wunderschön sind entlang der schmalen kurvenreichen Strasse die verschiedenen Obstgärten. Besichtigungen in Natanz umfassen die Jam-e Moschee, bedeckt mit sehr schönen Mustern, die Ruine eines Feuertempels hinter der Moschee und eine traditionelle Keramikwerkstadt. Kaschan ist auch eine Wüstenrandstadt, gelegen am Rande der Großen Salzwüste. Vor allem wird man wieder von Windtürmen beeindruckt. Speziell das des großen Kaufmannhauses Khaneje Borujerdiha. Angefahren wird der Tappeye Sialk, ein archäologischer Siedlungshügel dessen Geschichte 7000 Jahre alt ist.
Die hier aufgezählten Städte und Besichtigungen umfassen den Verlauf
der Reiseprogramme, "Könige und Religionen",
"Wüstenrandstädte" und "Paläste und Moscheen",
welche ich Iranbesucher/innen, die das erste mal in den Iran reisen möchten,
empfehle.
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